THE FIRST DAY – MELBOURNE

10. Januar 2018

Hi!

Nachdem wir gerade mal 3 Stunden geschlafen haben, konnten wir nicht länger warten und wollten erstmal die Umgebung erkunden. Also gingen wir ohne Plan zur ersten Bushaltestelle. Wir standen erst einmal auf der falschen Seite, denn hier in Australien ist Linksverkehr..

Wir stiegen in den Bus und wollten uns beim Busfahrer ein Ticket kaufen. Dieser meinte, wir brauchen eine myki-Card und nahm uns erstmal umsonst bis zur Innenstadt von Keilor Park mit, wo wir eine dieser Karten in einem 7-Eleven (Kiosk) erwerben konnten. Das war unsere erste Begegnung mit der Freundlichkeit von Australiern. In Deutschland bei manchen Bahn-/Busfahrern völlig undenkbar.

Wir gingen etwas Essen und das erste mal in einen Supermarkt einkaufen. An was wir uns aber erst einmal gewöhnen müssen, sind die Klimaanlagen – überall! Klar, in Australien wird es an manchen Tagen und in manchen Regionen bis zu 40 oder 50 °C heiß. Nun war es allerdings an diesem Tag in Melbourne sonnige 24°C warm und trotzdem war in jedem Laden die Klimaanlage auf gefühlte 10°C gestellt. 😀

Als wir zu unserem Airbnb zurückkamen, empfing uns davor unsere sehr nette und freundliche host-mom. Sie bot uns an, uns zur nächsten tram station zu fahren, sodass wir ins Herz von Melbourne fahren konnten. Man muss bedenken, dass hier alles ein wenig weitläufiger ist. Wir brauchten also mit dem Auto zur tram station ca. 15 Minuten. (Mit dem Bus wären es 35 Minuten gewesen) Weitere 50 Minuten mit der Bahn brauchten wir dann nach Melbourne City.

Dort angekommen, waren wir erstmal von den Menschenmassen überwältigt. Man kennt es nur aus Filmen, wenn z. B. 100te von Menschen über eine Ampel am Timesquare überqueren wollen. Ich meine, in Berlin sind täglich auch viele Menschen unterwegs, aber da verteilt sich das irgendwie mehr. Auf jeden fall habe ich das noch nie so gesehen. (Ok, in Melbourne sind auch grade die Australian Open, vielleicht sind deshalb auch noch mehr Menschen hier. 😀 )

Wir verbrachten dann unseren Mittag damit, uns viele Ecken der Stadt anzuschauen.

Gegen Nachmittag trafen wir uns dann mit Nico, einem Kumpel aus Gifhorn. Wir gingen zusammen die die Berlin-Bar. Diese war ziemlich cool. Die eine Hälfte war als West-Berlin und die andere als Ost-Berlin eingerichtet. (West: schicker, Ledersessel und Co, Ost: rustikal, aber dennoch irgendwie schick) Wir entschieden uns für die Stalinseite. 😀 Allerdings war es darin wieder so eiskalt, dass ich mir im Laden die Jacke anziehen musste und draußen zog ich sie mir wieder aus. Verkehrte Welt. 😀

Mit Nico machten wir noch einen kurzen Abstecher zu Aldi-Australia. Die Aldis hier sind Aldi-Süd. (Für Mama: Ich bring dir dann noch eine Tasche von Aldi-Australia mit. 😀 )

Gegen 19h waren wir wieder in unserer Wohnung und gingen sofort schlafen.

-Saskia

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