Augen auf beim Autokauf!

Wir haben es getan! Wir haben ein Auto gekauft, mussten es aber nach 2 Wochen aufgrund von einer defekten Zylinderkopfdichtung wieder verkaufen und haben dadurch sehr viel Geld in den Sand gesetzt.

Mach nicht den selben Fehler wie wir und vertrau blind dem ersten Verkäufer, sowie den Mechanikern in OZ.

Mit diesen 6 Tipps sollte bei deinem Autokauf in Australien hoffentlich nichts mehr schief gehen.

#1 Kaufe von einem Local!

Lass dich nicht von einem Auto, welches auf Bildern vor dem Meer mit einem wunderschönen Ausblick in Szene gesetzt wird, täuschen. Oder gar von einem Hippie-Van mit Muscheln und Mandalas an den Wänden, bequem aussehenden Bett oder dem High-End Küchenequipment. Das sind die Fallen eines Backpacker-Autos!

Besser und preisgünstiger ist es, sich ein Auto selbst aus zu bauen, Die Kosten für das Equipment belaufen sich auf rund 500-1000$. (z. B. gibt es Küchenequipment sehr preiswert bei K-Mart) Dies ist nicht viel und man kann das Auto nach seinen Vorstellungen gestalten. Ein ‚leeres‘ Auto oder Van bekommt man von Locals schon ab 2000$. Oftmals sind die Preise von Backpackerautos höher als von einem Local, da die meisten Backpacker versuchen ihre Reparaturen wieder reinzuholen.

#2 Mache eine Pre-Purchase Car Inspection!

Geh mit dem Verkäufer in eine Werkstatt, um dort das Auto mit einem Mechaniker zusammen checken zu lassen. Hier hast du die Möglichkeit den Preis noch einmal neu zu verhandeln, wenn etwas mit dem Auto nicht stimmt sollte.
Du kannst auch bei Google nach einem Mobile Mechanic suchen, diese können dann z.B auch zu der Autobesichtigung kommen und Vorort nach Mängeln suchen.

#3 Lasse dir Zeit!

Ein ganz simpler Tipp ist: Kaufe nicht das erst beste Auto! Lass dir Zeit und vergleicht verschiedene Angebote.

#4 Lasse dir ein Roadworthy-Certificate zeigen!

Das Roadworthy-Certificate ist eine Art TÜV Zertifikat, welches alle Mängel an dem Auto aufführt. In einigen Staaten von Australien brauchst du auch dieses Zertifikat um das Auto zu verkaufen oder anzumelden.

#5 Mache eine Probefahrt!

Am besten ist es, wenn der Motor vor der Probefahrt kalt ist, denn erst dann kannst du dir sicher sein, dass dir Probleme auch wirklich auffallen.

Du solltest auch darauf bestehen, eine längere Probefahrt zu machen. Wir hatten das Problem, dass unsere Probefahrt leider auch unsere erste Fahrt in Australien war und wir mit dem Linksverkehr noch überhaupt keine Erfahrung hatten. Deswegen bestand unsere Probefahr nur aus 10 Minuten mit maximal 40 km/h durch eine kleine Wohngegend zu gurken. Noch besser wäre es, wenn man die Möglichkeit hat schonmal den Linksverkehr zu testen. (z. B. mit einem Mietwagen oder mit dem Auto von einem Mate)

#6 Vertraut nicht blind einem Mechaniker!

Das war wohl unser größter Fehler… Holt euch immer eine zweite oder dritte Meinung ein.

Wir waren mit unserem Auto in einer Werkstatt, weil uns aufgefallen ist, dass das Auto nach einer kurzen Strecke oft schnell überhitzt. Wir haben natürlich nach den Ursachen gegoogelt und sind auch auf die Zylinderkopfdichtung gestoßen. Also sind wir in die Werkstatt gefahren und haben das Problem vom Mechaniker checken lassen. Dieser hat uns aber ermutigt und meinte wir hätten Glück es wäre nicht die Zylinderkopfdichtung sondern ein Bauteil vom Lüfter.

JETLAG

11. Januar 2018

Moin moin…

Der Morgen fing bei uns um 3h nachts an. Danach war es unmöglich wieder einzuschlafen.. Gefühlt waren wir immer noch bei der Deutschen Zeit, das hieß 17h Nachmittags. Und wäre da nicht die erste Begegnung mit einer der ersten großen Spinnen im Bad gewesen, hätte ich vielleicht nochmal versucht mich hinzulegen. Also blieb ich wach und schaute mir den ersten Sonnenaufgang in Australien an.

Gegen 6h war Sven dann auch aufgestanden und wir beschlossen uns ein Uber zu rufen und in ein Einkaufszentrum bei uns in der Nähe zu fahren. (Ca. 30min entfernt :D) Dort frühstückten wir und schauten uns die Läden an. Wir besorgten uns Trinkflaschen mit eingebautem Filter, da das Leitungswasser in Australien viel Chlor enthält und auf Dauer nicht sehr verträglich sein soll.

Zurück nahmen wir den Bus. Die Busfahrten hier erinnern eher an eine Achterbahnfahrt. 😀

In der Wohnung angekommen begrüßte uns unsere host mom und lud uns auf einen Kaffee zu ihr ein. Sie erzählte uns von einem wildlife park hier in der Nähe und bot uns an, uns hinzubringen. Man sollte dort viele Tier, unter anderem Wallabys, sehen.

Dort angekommen, wir waren keine halbe Stunde unterwegs gewesen, fing es an wie aus Eimern zu schütten und es wurde mächtig windig. Bis auf Hasen und seeeehr viele nervige Fliegen, die dir ständig in die Nase und Mund fliegen wollten, haben wir keine weiteren Tiere gesehen. 🙁

Nass und wieder ein wenig müde, suchten wir erstmal das Trockene in einer Tanke/Fastfood Restaurant. Uns kam dieses Restaurant mit dem Namen Hungry Jack’s irgendwie bekannt vor. Auf der Bestelltafel war zu lesen, dass sie auch einen Whopper verkauften. Also fragte ich erstmal Google: In Australien heißt Burger King -> Hungry Jack’s, da es damals, als Burger King sich weltweit überall verbreitete, bereits einen Burgerladen mit dem Namen ‚BurgerKing‘ in Adelaide gab. Somit konnte man sich für Australien einen neuen Namen ausdenken und es wurde: Hungry Jack’s. Wieder mal was (wenn auch überflüssiges) gelernt. 😀

Um 18h lagen wir dann wieder tot müde im Bett. Sven schlief sofort ein und ich kämpfte drum noch ein wenig wach zu bleiben, um den Jetlag endlich zu überwinden. Dies ist leider schnell gescheitert….

 

-Saskia

THE FIRST DAY – MELBOURNE

10. Januar 2018

Hi!

Nachdem wir gerade mal 3 Stunden geschlafen haben, konnten wir nicht länger warten und wollten erstmal die Umgebung erkunden. Also gingen wir ohne Plan zur ersten Bushaltestelle. Wir standen erst einmal auf der falschen Seite, denn hier in Australien ist Linksverkehr..

Wir stiegen in den Bus und wollten uns beim Busfahrer ein Ticket kaufen. Dieser meinte, wir brauchen eine myki-Card und nahm uns erstmal umsonst bis zur Innenstadt von Keilor Park mit, wo wir eine dieser Karten in einem 7-Eleven (Kiosk) erwerben konnten. Das war unsere erste Begegnung mit der Freundlichkeit von Australiern. In Deutschland bei manchen Bahn-/Busfahrern völlig undenkbar.

Wir gingen etwas Essen und das erste mal in einen Supermarkt einkaufen. An was wir uns aber erst einmal gewöhnen müssen, sind die Klimaanlagen – überall! Klar, in Australien wird es an manchen Tagen und in manchen Regionen bis zu 40 oder 50 °C heiß. Nun war es allerdings an diesem Tag in Melbourne sonnige 24°C warm und trotzdem war in jedem Laden die Klimaanlage auf gefühlte 10°C gestellt. 😀

Als wir zu unserem Airbnb zurückkamen, empfing uns davor unsere sehr nette und freundliche host-mom. Sie bot uns an, uns zur nächsten tram station zu fahren, sodass wir ins Herz von Melbourne fahren konnten. Man muss bedenken, dass hier alles ein wenig weitläufiger ist. Wir brauchten also mit dem Auto zur tram station ca. 15 Minuten. (Mit dem Bus wären es 35 Minuten gewesen) Weitere 50 Minuten mit der Bahn brauchten wir dann nach Melbourne City.

Dort angekommen, waren wir erstmal von den Menschenmassen überwältigt. Man kennt es nur aus Filmen, wenn z. B. 100te von Menschen über eine Ampel am Timesquare überqueren wollen. Ich meine, in Berlin sind täglich auch viele Menschen unterwegs, aber da verteilt sich das irgendwie mehr. Auf jeden fall habe ich das noch nie so gesehen. (Ok, in Melbourne sind auch grade die Australian Open, vielleicht sind deshalb auch noch mehr Menschen hier. 😀 )

Wir verbrachten dann unseren Mittag damit, uns viele Ecken der Stadt anzuschauen.

Gegen Nachmittag trafen wir uns dann mit Nico, einem Kumpel aus Gifhorn. Wir gingen zusammen die die Berlin-Bar. Diese war ziemlich cool. Die eine Hälfte war als West-Berlin und die andere als Ost-Berlin eingerichtet. (West: schicker, Ledersessel und Co, Ost: rustikal, aber dennoch irgendwie schick) Wir entschieden uns für die Stalinseite. 😀 Allerdings war es darin wieder so eiskalt, dass ich mir im Laden die Jacke anziehen musste und draußen zog ich sie mir wieder aus. Verkehrte Welt. 😀

Mit Nico machten wir noch einen kurzen Abstecher zu Aldi-Australia. Die Aldis hier sind Aldi-Süd. (Für Mama: Ich bring dir dann noch eine Tasche von Aldi-Australia mit. 😀 )

Gegen 19h waren wir wieder in unserer Wohnung und gingen sofort schlafen.

-Saskia

LET GET THIS STARTED

Hallöchen und moin moin!

Wir heißen euch herzlich zum ersten Blogeintrag auf FEEL IRIE willkommen!

Wir? Das sind Sven (26 Jahre alt) und Saskia (23 Jahre alt).

Wir sind für ein Jahr in Australien als Work&Traveller unterwegs. Wir wollen die Kultur und Leute kennen lernen, arbeiten und vor allem, gaaaaanz viel reisen!

Für uns ging es am 08.01.2017 um 6.45h vom Hannover Flughafen los. Über London und Dubai endete unsere Reise nach ca. 30 Stunden in Melbourne. Um 23.30h Abends am 09.01.2017 (australische Zeit 10 Stunden voraus) kamen wir endlich an unserem Airbnb an, welchen glücklicherweise 15 Minuten vom Flughafen entfernt war. Ich litt bis vor diesen Langstreckenflügen unter arge Flugangst… Doch ich muss sagen, dass es nach dem ersten Flug in einer großen Doppeldecker Maschine wirklich angenehm war. (Also Doppeldecker im Sinne von: Sitzreihen oben und unten, nicht dieses Flugzeug mit 2 Flügeln untereinander 😀 ) Start und Landung muss allerdings doch nicht sein.. kommt man leider nicht drumrum. 😀

Schlafen konnten wir allerdings nicht direkt..  Herzlich Willkommen Jetlag!

-Saskia